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Grundsätze.

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Der Code of Conduct sagt, was gilt. Diese Seite sagt, wie wir arbeiten, wenn ihr uns ansprecht — damit ihr vorher wisst, worauf ihr euch einlasst.

  • Ihr bestimmt, was passiert. Ihr entscheidet, was ihr erzählt und was nicht. Nächste Schritte und die Einbindung anderer Stellen sprechen wir immer mit euch ab. Wir handeln nicht über euren Kopf hinweg.
  • Wir stellen eure Schilderung nicht infrage. Wo eine Grenze verläuft, bestimmt die Person, deren Grenze es ist. Wir suchen keine Beweise, wiegen keine Schuld ab und fragen nicht, was ihr hättet anders machen können.
  • Was ihr uns sagt, bleibt bei uns. Wir geben nichts weiter, was ihr uns anvertraut. Eine Grenze hat das nur dort, wo jemand in akuter Gefahr ist — und auch dann sagen wir euch, was wir tun.
  • Ansprechen kostet nichts. Ihr braucht keinen Anlass, der schwer genug wiegt, und keine Worte, die schon sortiert sind. Auch wer nur etwas beobachtet hat, ist richtig bei uns.
  • Wir handeln, wenn es nötig ist. Wir sprechen Menschen auf ihr Verhalten an, holen Hilfe, begleiten nach Hause oder beenden im Zweifel eine Veranstaltung.
  • Wir kennen unsere Grenzen. Wir sind geschult, aber wir sind keine Therapeut*innen, keine Ärzt*innen und keine Rechtsberatung. Wir begleiten euch dorthin, wo Menschen das können, wenn ihr das möchtet.

Was wir nicht tun

Wir drängen niemanden zu einer Anzeige, zu einem Gespräch mit der beschuldigten Person oder zu einer Therapie. Wir führen keine Listen über Betroffene und keine Ermittlungen. Und wir versprechen nichts, was wir nicht halten können.